Sie sind ein ungleiches Team und halten doch zusammen wie Pech und Schwefel: die Polizistinnen Christine Cagney und Mary Beth Lacey vom 14. Revier in New York. Sie sorgen mit höchstem Engagement und vielfach mit körperlichem Einsatz in den 1980er Jahren auf den Straßen von Manhattan für Ordnung und Sicherheit. Ob Drogendealer, Menschen- und Rauschgifthändler, Prostitution oder Kindesmissbrauch - ihr Einsatzgebiet ist vielfältig und täglich aufs Neue überraschend. Tragische Komponenten wie die Suche nach der Identität einer unbekannten Toten zeigen anrührend, wie menschlich diese beiden Frauen agieren.

Christine Cagney (gespielt von Sharon Gless) ist Single. Mary Beth Lacey (gespielt von Tyne Daly) hat Familie. Beide stehen mitten im Alltag. Job und Privates vermengen sich oft. In der Realität ist das wohl kaum so möglich. Probleme klammern beide nicht aus. Sie diskutieren und streiten sich - und vertragen sich wieder, schließlich sind sie beste Freundinnen. Aber ohne das Teamwork des gesamten Reviers wäre ihr Job undenkbar. Jede dieser Figuren hat ihr eigenes Profil, angefangen von Revierchef Albert Samuels (Al Waxman) bis hin zu Detective Victor Isbecki (Martin Kove), der gern mal den Don Juan gibt.

Koch Media ermöglicht nun allen Fans von "Cagney & Lacey" eine Wiederbegegnung mit dieser TV-Krimi-Kult-Serie aus den USA. Die DVDs erscheinen in überarbeiteter Edition, mit HD-Abtastung, aufgefrischter Schärfe und Farbe. Dabei behält die Serie ihren nostalgischen Charme, wirkt dabei immer noch sehr zeitnah mit ihren sozialkritischen und leider oft aktuellen Themen.

Volume 1 und 2 (jeweils 5 DVDs) sind am 24. August 2017 erschienen. Volume 3 (6 DVDs) folgt im November. Die Serie - sieben Staffeln mit 126 Folgen und vier Spielfilmen - wurde ab 1981 mit Unterbrechungen gedreht und läuft seit drei Jahrzehnten erfolgreich immer wieder auf deutschen Kanälen. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, erhielt sagenhafte 22 (!) Emmy Awards und einen Golden Globe für die Hauptdarstellerinnen.

Vol. 2 zeigt den Original-Pilotfilm und die selten zu sehende 1. Staffel, hier noch mit Meg Foster als Cagney. Die Folgen wirken wie eine Einheit, obwohl verschiedene Regisseure drehten. - Fazit: Immer noch sehenswert.